Die meisten Speisehäuser , "Ottilien" genannt, wurden zerstört. Nach dem Krieg schaffte es Frau Fischer mit den Frauen des Bundes viele Häuser wieder aufzubauen. Bis zu ihrem Tod 1967 wusste sie die Schließung der meisten durch den Verein getragenen Speisehäuser zu verhindern. Das letzte "Ottilie-Hoffmann-Haus" in Bremen schloß aus wirtschaftlichen Gründen Ende der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts.
In Leipzig findet man noch heute das Königin-Luise-Haus in der Nähe des Völkerschlacht-Denkmals, jetzt allerdings mit anderer Funktion.
Der Deutsche Frauenbund für alkoholfreie Kultur e.V. setzt sich in der heutigen Zeit vor allem für die Prävention ein. Frauen sollen gestärkt werden, ihnen soll für ihr eigenes Leben Mut gemacht werden, Kinder und Jugendliche vor Alkoholkonsum geschützt werden. Dieses erreichen wir durch Seminararbeit, regelmäßige Treffen, Öffentlichkeitsarbeit und Broschüren. Das Zeichen abstinenter Frauen ist die weiße Schleife (vergleichbar mit der roten Schleife der AIDS-Hilfe). Schon Frances Willard, die Vorreiterin der christlichen Abstinenzbewegung und Frauenrechtlerin, die 1879 Vorsitzende der WCTU (Woman`s Christian Temperance Union, gegr. 1884) wurde, trug die weiße Schleife.